Sarah-Biasini-Fanseite

 
 

Klare Worte!

 

« Man kann nicht irgendetwas über Leute behaupten, die nicht mehr am Leben sind. Meine Mutter ist nicht mehr da, um sich zu verteidigen! Wer wird sie verteidigen, wenn ich es nicht bin?! »

• Sarah Biasini zitiert aus dem Interview mit "France Inter" in lepariesien.fr

 

Video per Embed-Code zur Verfügung stehend auf dem offiziellen Youtube -Kanal von "France Inter"

 

Nachdem sich vor einiger Zeit bereits ihr Vater => Bericht auf news.at äußerte, fand nun auch Sarah Biasini selbst deutliche Worte. Obgleich sie es kaum aus eigenem Erleben sagen kann, tat Sarah Biasini das, was wohl jede liebende Tochter täte, wenn sie das Gefühl hat, dass das Bild der geliebten Mutter, das sich aus vagen eigenen Erinnerungen und dem zusammenfügt, was ihr Familie und Freunde vermittelten, in Schieflage gerät.

Zum Film 3 Tage in Quiberon, der am 13.06.2018 in die französischen Kinos kommt, äußert sich Sarah Biasini wie folgt:
 
 

 
 

Auszüge aus obigem Interview vom 06. Juni 2018:

 

"Ich war sehr schockiert, besonders weil ich glaube, dass Leute, die diesen Film sehen werden, keinen Film über meine Mutter sehen werden. [...] Der Film enthält mehrere Andeutungen und Anspielungen, die völlig falsch sind. (…) Sie ging jedes Jahr nach Quiberon, aber um eine Thalassotherapie zu machen, um extra Pfunde zu verlieren, wie viele Schauspielerinnen. Es war eine Gewohnheit. Es war nur ein Spa, es war kein Entgiftungszentrum."

• Sarah Biasini zitiert aus dem Interview mit "France Inter" in voici.fr

 

"Wenn der Film schön wäre, hätte ich es gerne gesagt. Es tut mir weh, wenn unwahre Dinge über meine Mutter verbreitet werden. Der Film ist ungesund und opportunistisch. (…)
 
• Sarah Biasini zitiert aus dem Interview mit "France Inter" in parismatch.com
 
 

"Das Schlimmste für mich ist, dass man sie als Alkoholikerin darstellt. Weder Regisseure noch Schauspieler mit denen sie gearbeitet hat, niemand hat je gesagt, dass sie ein Problem mit dem Trinken hatte! Es ist komplett bösartig. Es wird versucht sie zu diffamieren! (…) Ich möchte insbesondere, dass die Menschen aufhören, Geld zu verdienen, indem sie Lügen verbreiten."
 
• Sarah Biasini zitiert aus dem Interview mit "France Inter" in voici.fr
 
 

Wörtlich zitiert ...

 

Sarah Biasini auf die Frage: „Sagen Sie den Leuten, dass sie ihn nicht anschauen sollen?“

"Nein, nein, überhaupt nicht! Die Leute sind absolut frei ins Kino zu gehen und ihn zu mögen. Sie (Anmerkung: Gemeint ist Emily Atef.) war frei, den Film zu machen, aber ich sage zu den Leuten: Achtung, Sie werden keinen Film über Romy Schneider, über meine Mutter sehen. Sie werden falsch Dinge sehen und Sie werden eine Fiktion sehen.

• Sarah Biasini zitiert aus dem Interview mit "France Inter"
 
 

"Ich habe versucht, das Drehbuch  zu bekommen. Ich habe das Drehbuch gelesen. Ich schrieb dann an die Produzentin und Vertriebspartnerin Sophie Dulac, die mir nicht antwortete. In dem Drehbuch sah ich bereits Szenen, die völlig karikativ waren. (…) (…) und jetzt sah ich den Film und ich spreche, weil ich das Gefühl habe, dass ich das Recht habe zu sprechen und meine Meinung zu äußern."

• Sarah Biasini zitiert aus dem Interview mit "France Inter"
 
 

Video per Embed-Code zur Verfügung stehend auf dem offiziellen Youtube -Kanal von "C à Vous"

 

"(...) Von wem reden wir? Zumindest nicht von meiner Mutter und nicht von der Frau, von der mir erzählt wurde, aber ich glaube, was mir gesagt wurde!"
 
• Sarah Biasini im Interview in der Talk-Show "C à Vous" vom 06.06.2018
 

 

Die Filmemacherin Emily Atef sagte inzwischen ...

 

"Romy Schneider: Ihre Tochter kritisiert den Dokumentarfilm über ihre Mutter, die Regisseurin antwortet ihr schließlich:

Am Mittwoch, dem 13. Juni, dem Tag der Veröffentlichung des Films, wollte die Regisseurin Sarah Biasini antworten. In den Pariser Kolumnen erklärte sich die deutsche Filmemacherin selbst: "Wir wollten die Frau hinter dem Star mit größtmöglichem Respekt und Empathie zeichnen. Menschen, die den Star seit Jahren kennen, sind vom Film sehr berührt", sagt sie. Obgleich Emily Atef offensichtlich ihre Arbeit verteidigt, ist sie deswegen nicht gegen Sarah Biasinis Meinung: «Ich verstehe ihre Reaktion, wenn sie sagt: "Es ist nicht meine Mutter," und das kann nicht sein. es ist eine Fiktion. [...] Ich verstehe, dass sie nicht begeistert ist, und wir können uns nicht vorstellen, was sie durchlebt hat.» Es ist nicht sicher, dass das genug ist, um Sarah Biasini zu überzeugen ..."
 
• Emily Atef zitiert auf "voici.fr" => Bericht auf lexpress.fr vom 13.06.2018
 

"... ,dass sie Sarah Biasini 'versteht'. 'Ich verstehe, dass es sehr schwierig ist, wenn man etwas über seine Mutter siehst, besonders wenn es eine Schauspielerin ist, die ihre Mutter spielt', erzählte sie AFP.

Aber 'es ist kein Dokumentarfilm, es ist eine Fiktion, die auf Diskussionen mit Leuten basiert, die dort waren, basierend auf Bildern, die ich hatte', sagt sie und bemerkt 'niemals gesagt zu haben, dass sie zur Entgiftung war'“.
 
• Emily Atef zitiert auf "lexpress.fr" => Bericht auf lexpress.fr vom 08.06.2018
 
 

Datenschutzerklärung